241 Rostocker wollen in die 7. Bürgerschaft

Rathaus Rostock
Rathaus Rostock

(HRO) Die Rostocker werden während der Bürgerschaftswahl am 26. Mai 2019 die Auswahl aus insgesamt 241 Kandidaten haben, die in die 7. Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock einziehen wollen. Insgesamt treten zehn Parteien, vier Wählergruppen und sechs Einzelkandidaten an und bewerben sich um die insgesamt 53 Sitze in der Rostocker Gemeindevertretung. Dies beschloss der Gemeindewahlausschuss während seiner heutigen Sitzung im Rathaus.

Dem Gemeindewahlausschuss lagen Wahlvorschläge von zehn Parteien, vier Wählergruppen und sechs Einzelbewerbern für alle fünf Wahlbereiche sowie von einer Einzelbewerberin für den Wahlbereich 4 mit insgesamt 244 Kandidaten vor.

Der Gemeindewahlausschuss stellte bei den Wahlvorschlägen von SPD und AfD fest, dass die für eine Kandidatur erforderlichen Zustimmungserklärungen nicht vollständig sind und strich die betreffenden Personen aus den Listen der Parteien, die folgenden Bewerber rückten jeweils einen Listenplatz nach oben. Im Anschluss wurden die so korrigierten Wahlvorschläge der SPD und der AfD vom Wahlausschuss zugelassen.

Des Weiteren stellte der Gemeindewahlausschuss fest, dass eine Einzelbewerbung verspätet bei der Gemeindewahlleitung eingegangen ist, überdies fehlt die persönliche und handschriftliche Unterzeichnung. Dieser Wahlvorschlag wurde nicht zugelassen.

„Im Ergebnis seiner Prüfung hat der Gemeindewahlausschuss 100 Wahlvorschläge mit 241 Bewerbern zugelassen, ein Wahlvorschlag war zurück zu weisen“, stellt der Gemeindewahlleiter Robert Stach nach der Sitzung fest.

Die vollständige Auflistung aller Wahlvorschläge nach Wahlbereichen wird am 25. April 2019 im STÄDTISCHEN ANZEIGER, dem Amts- und Mitteilungsblatt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, veröffentlicht.

Die Bürgerschaft – so bezeichnet sich die Gemeindevertretung der kreisfreien Stadt Rostock – besteht seit 1994 aus 53 Mitgliedern. Sie werden nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Wahlvorschläge konnten Parteien, Wählergruppen sowie Einzelbewerber einreichen. Seit 1999 sind Bürger der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie hier gemeldete Unionsbürger ab dem vollendeten 16. Lebensjahr wahlberechtigt. Wählbar aus diesem Personenkreis ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

jeder Wähler hat drei Stimmen. Sie können entweder verschiedenen Bewerbern eines Wahlvorschlags, Bewerbern auf verschiedenen Wahlvorschlägen (panaschieren) oder einem einzigen Bewerber (kumulieren) gegeben werden.